Sind die Kontaktlinsen richtig herum? Wie erkenne ich das?

Wer schon einmal eine umgestülpte Kontaktlinse aufs Auge gesetzt hat, kennt das Gefühl. Es ist nicht schlimm, aber irgendwie fühlt es sich störend an, als wäre ein Sandkorn unter der Linse. Außerdem kann das Sehen dadurch schlechter sein. Um dies zu umgehen ist es sinnvoll, vor dem Aufsetzen der Kontaktlinsen zu prüfen, ob sie „umgestülpt“ sind.

Hierzu gibt es mehrere Methoden:

Die Gravur
Manche Hersteller (z.B. Johnson&Johnson) versehen Ihre Kontaktlinsen mit einer Gravur. Auf den Linsen von Johnson&Johnson ist dies eine kleine „123“ Gravur. Wenn die Linse richtig herum ist lässt sich auf der Außenseite recht deutlich „123“ lesen. Dazu setzt man am besten die Kontaktlinse auf die Zeigefingerkuppe und hält sie gegen das Licht.

Die Schüssel/Teller Methode Eine allgemeine Methode ist die „Schüssel – Teller Methode“. Hierzu wird die Kontaktlinse ebenfalls auf den Zeigefinger gesetzt und von der Seite das Randprofil der Kontaktlinse betrachtet. Zeigen die Ränder steil nach oben wie bei einer Schüssel, ist die Kontaktlinse richtig herum. Wölben sich die Ränder leicht nach außen wie bei einem Suppenteller, ist sie falsch herum.

Finger-Klemm Methode
Klemmt man die Linse (ohne Druck) zwischen Daumen und Zeigefinger betrachtet man ebenfalls deren Ränder. Stehen die Ränder von den Fingern ab ist die Kontaktlinse richtig herum. Legen sie sich an die Finger an, ist die Kontaktlinse falsch herum. Sollten Sie sich dennoch unsicher sein, kommen Sie einfach bei uns oder dem Kontaktlinsenanpasser Ihres Vertrauens vorbei.

Quelle: www.optikerblog.de, 2012

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